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Geißschlinge |
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Lange blüht eine Geißschlinge namens Lonicera x heckrottii. Ihre außen blauroten bis purpurroten, innen hellgelben, im Verblühen insgesamt ins Rötlich-Gelbliche gehenden Blüten erscheinen ab Juni mit Hauptblüte bis September und weiterblühend bis Oktober, an gutem Platz bis Frost. Dann zieren die Pflanzen zeitgleich kugelige, erst dunkle, dann rote Früchte. |
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Sonnenbräute |
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Sonnenbräute (Helenium-Hybriden) stehen im September immer noch im Hochzeitsstaat auf der Staudenrabatte. Sie halten sich weiter gut und blühen überreich, wenn bei anhaltender Trockenheit im Bereich der Wurzeln durchdringend gewässert und Verblühendes früh entfernt wird. Üblicherweise muss mit dem Nachlassen des Flors nach dem dritten Standjahr gerechnet werden, bei guter Pflege erst nach dem vierten. |
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Milchstern |
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Milchstern (Ornithogalum umbellatum) ist eine sehr widerstandsfähige Zwiebelblume mit sternförmigen, weißen, außen grün gestreiften Blüten auf 20 Zentimeter langen Stielen im Mai/Juni. Die Art stammt aus dem Mittelmeerraum, ist aber bei uns ganz hart, sehr genügsam und vermehrungsfreudig, so dass sie sich für naturnahe Gartenbereiche eignet. Man legt die Zwiebeln fünf bis sieben Zentimeter auseinander 10 Zentimeter tief. Um Nachwuchs braucht man sich nicht zu kümmern. Er stellt sich von selbst ein. |
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Rosen |
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Nach Pflanzung von Rosen im Herbst erfolgt der eigentliche Rückschnitt der Triebe erst im Frühjahr. Man kürzt im Herbst nur sehr lange Triebe etwas ein, entfernt schwache jedoch ganz. Außerdem häufelt man sofort nach dem Pflanzen etwa 20 Zentimeter hoch an, selbst wenn die Witterung noch mild ist. Die Veredlungsstelle muss schon vor dem Anhäufeln mindestens fünf Zentimeter in der Erde stecken. |
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Agaven |
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Agaven sehen zwar hart aus, doch Frost vertragen sie nicht, ebenfalls nicht andauernd kühles und regenreiches Herbstwetter. Deswegen stellt man sie im Fall des Falles unter einen Dachüberstand oder ähnlich. Vor dem ersten Frost holt man sie ins Haus. Der Raum muss unbedingt hell sein und möglichst nicht wärmer als vier bis sechs Grad Celsius. Im Winter gießt man nur soviel, dass das Substrat nicht ganz austrocknet. Zuviel Wasser im Winter verursacht fleckige Blätter oder gar Fäulnis. |
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Bärlauch |
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Bärlauch (Allium ursinum) machte regelrecht Karriere. Jeder will nun Bärlauch im Garten haben. Man steckt die Zwiebeln im Oktober/November etwa fünf bis sieben Zentimeter tief an halbschattigem Platz in betont humosen, frischen bis feuchten Boden. Pflanzung von Zwiebeln ist besser als Saat, denn Bärlauch ist Kaltkeimer und keimt häufig schlecht. An zusagendem Platz breitet er sich rasch aus. Will man vermehren, so vorteilhaft durch Teilung der Zwiebelklumpen im Frühsommer, sobald die Blätter vergilben. |
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Spargeltriebe |
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Abgestorbene Spargeltriebe müssen im Oktober entweder knapp über der Erdoberfläche abgeschnitten oder mit scharfem Spaten 10 Zentimeter unter der Erdoberfläche abgestochen und am besten sofort verbrannt oder sonst so entsorgt werden, dass keine Krankheitsübertragung erfolgen kann. Dies beugt Befall mit Spargelrost vor. |
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Rosmarinsorten |
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Winterharte Rosmarinsorten brauchen im Herbst nicht ins Haus geholt zu werden, um dort frostfrei zu überwintern. Die Sorten 'Arp', 'Hardy', und 'Salem' kommen aus den USA und sind bis minus 22 Grad Celsius fest. Ähnlich robust ist die in der Bayerischen Versuchsanstalt Veitshöchheim gezüchtete Sorte 'Veitshöchheim'. Text: Ilse Jaehner |
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